Hier finden Sie eine Auswahl aktueller Referenzen. Weitere (auch ältere) Referenzen senden wir Ihnen gern auf Anfrage zu.

Halle, Gertraudenfriedhof (2009)

„Sanierung Kolumbarium“

Der Gertraudenfriedhof ist mit ca. 37 ha Gesamtfläche der größte Friedhof in Halle/Saale. Das Kolumbarium wurde im Rahmen der Bauzeit des Friedhofes von 1914-1925 angelegt. Als bauliche Anlage innerhalb dieser historischen Ruhestätte, die in der Denkmalliste Sachsen-Anhalt der Stadt Halle verzeichnet ist, gehört das Kolumbarium zum Flächendenkmal Gertraudenfriedhof.

Die Maurer und Dachdecker der Werkstätten für Denkmalpflege GmbH führten im Auftrag der Stadt die Sanierungsarbeiten am Kolumbarium durch. Unter anderem musste die vorhandene Mönch-Nonne-Deckung erneuert, Kalksandsteine in Bereichen mit Mauerwerksschädigungen ersetzt sowie Sandsteinabdeckungen im Innenbereich vor den Urnenbereichen gewechselt werden.

Ausführungszeitraum: April bis August 2009
Auftragssumme (netto): 213.000,-€
Architekt/Planer: Bauingenieurbüro Dipl.-Ing. Steffan Hille, Halle (Saale)

 

Wernigerode, Johanniskirche (2009)

Im Frühjahr 2009 erhielten unsere Zimmerer von der Ev. Kirchengemeinde "St. Johannis" den Auftrag zur Sanierung des Kirchendaches der Johanniskirche in Wernigerode.

In diesem Rahmen wurde der Dachstuhl denkmalgerecht und unter Verwendung traditioneller Holzverbindungen instand gesetzt und das schwammbefallene Mauerwerk fachgerecht saniert.

So wurden insgesamt ca. 5,82m³ und 402,83m Bauschnittholz (Eiche & Fichte) für die zimmermannsmäßige Instandsetzung verbaut und 236 Stück traditionelle Holzverbindungen (Stoßverbindungen, schräges Hakenblatt, Langblattstoß, Zapfenstoß, etc.) angefertigt.

Ausführungszeitraum: Mai - September 2009
Auftragssumme (netto): 33.000,- €
Architekt/Planer: Architekturbüro Gerd Srocke (Halberstadt)

 

Wedesbüttel - Kleine Kapelle (2008)

Der Glockenturm der Kleinen Kapelle in Wedesbüttel hat in den letzten Jahrhunderten ein bisschen zu viel Regen abbekommen. Folge: Die mehr als 500 Jahre alten Eichenholzbalken sind teilweise durchgefault, der Turm einsturzgefährdet. Mit „Würfelbruch“ erklärt Zimmermann Frank Habenreich die kantig heraus brechenden Teile des Eichenholzes.

Mit den Arbeiten am Glockenturm begann der letzte Sanierungsabschnitt an der alten Kapelle Wedesbüttel, in dem das unter Schieferschindeln und unter Putz im Innenraum verborgene alte Eichenfachwerk erhalten werden sollte.

Unter Verwendung von Altholz-Eiche und größtmöglichem Substanzerhalt restaurierten die Zimmerer den Turmhelm und den Turmschaft in der hauseigenen Abbundhalle in Westerhausen. Die notwendigen Schiefer- und Putzarbeiten am Turm und Westgiebel wurden von den Dachdeckern und Maurern , die Restaurierung der Fenster durch die Tischler, durchgeführt.

Architekt/Planer: Ingenieurbüro Gockel & Partner, Baunatal

 

Quedlinburg - Gebäudeensemble Lange Gasse (2008)

Der ehemalige Kaufmannshof stammt aus der Mitte des 18. Jahrhunderts und bietet mit seiner straßenseitigen Gebäudelänge und dem großzügigem Innenhof die Chance für ein Musterbeispiel städtebaulicher Gesamtgestaltung.

Unter Leitung der Zimmerer waren nahezu alle Gewerke beim Umbau des ehemaligen Kaufmannshofes zu 3 Reihenhäusern tätig. Ökologisch unbedenkliche Dämmstoffe kamen ebenso zum Einsatz wie Altholz in bestimmten Fassadenbereichen. Besonderes Augenmerk legten Falko Sluschny und seine Kollegen auf die Herstellung des Schnitzwerkes, so zum Beispiel Balkenköpfe mit Diamantschnitt oder Füllhölzer mit Schiffskehlen.

Die Sanierung des Gebäudeensembles ist ein weiteres gelungenes Beispiel in unserer Liste der Komplexrestaurierungen.

Architekt/Planer: Peter Koblitz, Quedlinburg

 

Domklausur Brandenburg (2008)

Bei der Domklausur in Brandenburg handelt es sich um einen zweigeschossigen Backsteinbau, welcher in mehreren Bauabschnitten seit der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts entstand.

Unter der fachlichen Anleitung unseres Bereichsleiters, Herrn Gottschalt wurden im Zuge der Fassadensanierung verschiedene Stahlfenster nach historischem Vorbild maßgefertigt. Auch die auf dem Bild erkennbaren Treppengeländer stammen aus der Hand unserer Schlosser und wurden historisch aufgearbeitet.

Nicht nur bei Bauvorhaben dieser Art gilt heute mehr denn je: „Erhaltung statt Rekonstruktion“

Architekt/Planer: pmp Architekten, Brandenburg

 
 

 

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