Begonnen hat die Firmengeschichte im Betriebsobjekt Wipertistraße 1a in Quedlinburg. In den 80er Jahren wurde durch den VEB Denkmalpflege Halle, Sitz Quedlinburg das Objekt Lange Gasse 33, Alte Topfstraße 1 und 2 („Der Weiße Engel“) als Verwaltungssitz hervorragend saniert und restauriert, ebenso die Halleschen Objekte Alter Markt 26 und 27.

1991 kauften die vier Mitarbeiter Kristina Fischer-Gerloff, Burkhard Strauch, Herbert Moßig und Uwe Henschel nach langwierigen Verhandlungen das Unternehmen über „Management buy out“ von der Treuhandanstalt. Bei diesem Unternehmenskauf konnten der Verwaltungssitz in der Alten Topfstraße, das Objekt Lange Gasse 33 und die Halleschen Objekte von der Treuhandanstalt nicht mit erworben werden.

110 Mitarbeiter waren zu diesem Zeitpunkt am Standort Quedlinburg tätig.

Durch die Expansion des Unternehmens nach der Wende war der Standort Wipertistraße schnell zu klein geworden. Die beabsichtigte Aussiedlung ins Gewerbegebiet war wegen archäologischen Grabungen und ungeklärten Eigentumsverhältnissen nicht möglich.
Eine Zwischenlösung wurde mit dem Kauf des Objektes Albert-Schweizer-Straße 34 in Quedlinburg für die Tischlerei gefunden.
Trotz dieses zusätzlichen Standortes waren die räumlichen Bedingungen den ständig steigenden Anforderungen nicht gewachsen. Insbesondere in der Zimmerei und im Steinmetzbereich ergaben sich aufgrund der logistischen Bedingungen aufwändige Transport- und Lagerprozesse, die sich uneffektiv auswirkten.

Aufgrund der räumlichen Entfernung von der Wipertistraße lag eine Ansiedlung im Gewerbegebiet Westerhausen nahe. 1998 begannen die Arbeiten am Bau des neuen Firmensitzes.

Die Einweihungsfeier der Zimmerei sowie die Grundsteinlegung zum neuen Verwaltungs- und Sozialgebäude am 24. September 1999 stellte einen Meilenstein in der Entwicklung der Werkstätten für Denkmalpflege GmbH Quedlinburg dar. Am neuen Standort wurden optimale Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter des Unternehmens geschaffen.