Das Unternehmen wurde im Jahr 1978 als VEB Denkmalpflege Halle, Sitz Quedlinburg, gegründet und in der Wipertistraße 1a angesiedelt. Das Hauptaugenmerk des Betriebes sollte auf der Restaurierung und Sanierung historischer Gebäude liegen. In den 80er Jahren wurde durch den VEB Denkmalpflege Halle, Sitz Quedlinburg das Objekt Lange Gasse 33, Alte Topfstraße 1 und 2 („Der Weiße Engel“) als Verwaltungssitz hervorragend saniert und restauriert, ebenso die Halleschen Objekte Alter Markt 26 und 27.

1991 kauften die vier Mitarbeiter Kristina Fischer-Gerloff, Burkhard Strauch, Herbert Moßig und Uwe Henschel nach langwierigen Verhandlungen das Unternehmen über „Management buy out“ von der Treuhandanstalt. Bei diesem Unternehmenskauf konnten der Verwaltungssitz in der Alten Topfstraße, das Objekt Lange Gasse 33 und die Halleschen Objekte von der Treuhandanstalt nicht mit erworben werden.

Bei der Privatisierung waren 116 Mitarbeiter im Unternehmen tätig. Diese Mitarbeiterzahl hat sich bis zum heutigen Tage kaum geändert.

Durch die Expansion des Unternehmens nach der Wende war der Standort Wipertistraße schnell zu klein geworden. Die beabsichtigte Aussiedlung ins Gewerbegebiet war wegen archäologischen Grabungen und ungeklärten Eigentumsverhältnissen nicht möglich.

Eine Zwischenlösung wurde mit dem Kauf des Objektes Albert-Schweizer-Straße 34 in Quedlinburg für die Tischlerei gefunden. Nach Insolvenz des Unternehmens „Hoch- und Betonbau GmbH“, wurden am Bicklingsbach 10 in Quedlinburg neue Räumlichkeiten für unsere Tischlereiabteilung angemietet.

Trotz dieses zusätzlichen Standortes waren die räumlichen Bedingungen den ständig steigenden Anforderungen nicht gewachsen. Insbesondere in der Zimmerei und im Steinmetzbereich ergaben sich aufgrund der logistischen Bedingungen aufwändige Transport- und Lagerprozesse, die sich uneffektiv auswirkten.

Aufgrund der räumlichen Entfernung von der Wipertistraße lag eine Ansiedlung im Westerhäuser Gewerbegebiet „Am Langenberg“ nahe. 1998 begannen die Arbeiten am Bau des neuen Firmensitzes.

Die Einweihungsfeier der Zimmerei sowie die Grundsteinlegung zum neuen Verwaltungs- und Sozialgebäude am 24. September 1999 stellte einen Meilenstein in der Entwicklung der Werkstätten für Denkmalpflege GmbH Quedlinburg dar.

Im Jahre 2001 erfolgte nach Fertigstellung des Neubaus der Umzug in die neue Hauptgeschäftsstelle, Am Langenberg 3, in Westerhausen.

Die geschäftsführenden Gesellschafter sind über die Jahre altersbedingt ausgeschieden und haben das Unternehmen über eine Unternehmensnachfolge in andere Hände gelegt.

Im Jahr 2012 hat man sich dann dazu entschlossen, auch noch die letzten zwei Gewerke aus dem Objekt Wipertistraße 1a herauszulösen und sie am Standort in Westerhausen zu etablieren. Für die Gewerke Schlosser und Stuckateure wurden hierzu Werkstatt- und Lagergebäude errichtet, welche gleichzeitig von anderen Gewerken mit genutzt werden konnten.

Zu Beginn des Jahres 2014 waren mit dem Umzug der Abteilungen Schlosserei und Stuck fast alle Gewerke am Standort in Westerhausen ansässig. Die Wipertistraße 1a in Quedlinburg wurde somit nicht mehr genutzt.

Im Jahr 2014 wurde dieser Firmensitz dann auch veräußert.

Im Unternehmen sind zum heutigen Tag 116 Mitarbeiter in den Gewerken:

Dachdecker, Zimmerer, Maurer/Stuckateure, Schlosser/Klempner, Steinmetz, Tischler

beschäftigt.

Das Unternehmen ist bundesweit tätig.